Föhr-Rosen

JULI 2014 Rosentaufe Presse

Rose auf den Namen „Föhr“ getauft
vom 14. Juli 2014

Aus der Redaktion des Insel-Boten

Taufpatin Friede Springer war aus Berlin angereist und Norma Schulz hatte eigens ein Lied für die edle Blume geschrieben. Die zahlreichen Gäste und Insel-Bürgermeister ließen sich die Stimmung auch von dem strömenden Regen nicht vermiesen.
Taufe Föhr
Foto: len
An der Seite von Rosenzüchter Thorsten König taufte Friede Springer die edle Blume mit original Föhrer Sekt.
„Was wachsen will, braucht Wasser. Es wäre aber schöner gewesen, wenn es erst heute Abend geregnet hätte.“ Gärtner Thorsten König war gestern Nachmittag nicht gerade erfreut, als ausgerechnet zum Beginn der Taufe der neuen Rosen-Sorte „Föhr“ der Himmel seine Schleusen öffnete. Doch Friede Springer, die als Taufpatin auf die Insel gekommen war, die zahlreichen Gäste sowie die Organisatoren von der Föhr Tourismus GmbH (FTG) und dem Museum blieben gelassen und suchten im Garten des Wyker Friesenmuseums Schutz vor dem Regen.
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Museumsleiterin Jutta Kollbaum-Weber freute sich über die große Zahl an Gästen, die der neuen Rose ihre Reverenz erweisen wollten. Man habe diese neue Sorte Thorsten König aus Herdecke zu verdanken, der seit vielen Jahren treuer Gast auf der Insel Föhr ist und die besondere Bedeutung des Catharinen-Rosengartens auf dem Museumsgelände erkannte, den die Wykerin Gundula Haack im Jahr 1998 zur Erinnerung an ihre Mutter Catharina Lüden gestiftet hatte.
„Diese neue Rose hat für mich einen symbolischen Charakter für den Zusammenhalt der ganzen Insel Föhr“, hob Kollbaum-Weber hervor, „und sie entspricht auch dem Wesen unseres Museums, das seit 19 Jahren von einem Zweckverband getragen wird, in dem alle Gemeinden der Insel vertreten sind“.
Christian Roeloffs, Bürgermeister von Süderende, freute sich als Vorsitzender des Museums-Zwecksverbandes ebenfalls über diese neue Pflanze im Catharinen-Rosengarten. Doch gab er zu bedenken, dass Rosen und Mädchen etwas gemein haben: „Sie sind schön und begehrenswert, aber wenn man ihnen zu Nahe kommt, spürt man auch die Dornen.“ Und im Übrigen, so Roeloffs,: „Dieser Tag der Taufe wird uns immer als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem wir Weltmeister wurden“.
FTG-Chef Armin Korok stellte dann den Bezug zur Taufpatin Friede Springer her. Deren Großvater Cornelius Riewerts habe im Jahr 1930 die Rose „Gruß an Föhr“ gezüchtet und die Wurzeln dieser neuen Föhr-Rose reiche ebenfalls nach Süderende. Korok freute sich besonders darüber, dass die neue, unverwechselbare Rose den Namen der Insel Föhr in alle Welt tragen werde. „Rosen sind das Lächeln der Erde und die Insel Föhr ist das Lächeln der Nordsee“, schloss der Tourismus-Chef seine Ausführungen.
Thorsten König, der auch als Moderator durch den regnerischen Nachmittag führte, betonte, dass die Insel Föhr für ihn ein Stück Heimat sei. Seit drei Generationen betreibe seine Familie eine Gärtnerei und er selbst sei seit mehr als 25 Jahren Rosenzüchter. Der Catharinen-Rosengarten sei ein ganz besonderes Kleinod und ein Kulturschatz, der es verdiene, auch für künftige Generationen erhalten zu bleiben. Rund 130 verschiedene Rosensorten sind in diesem Garten vor dem Friesenmuseum zu finden, und Thorsten König hat festgestellt, dass viele von ihnen nicht einmal in bekannten Rosarien vertreten sind. Er veredle diese seltenen Sorten, ebenso wie die „Gruß von Föhr“, die ab 2015 wieder zu erhalten sei. Inzwischen habe man in den Rosarien die Lücken mit Ablegern aus dem Garten des Friesenmuseums füllen können.
Neben der Rose „Föhr“ stand natürlich ganz besonders Friede Springer im Mittelpunkt des Geschehens. Sie habe zwar schon Tanker, aber noch nie eine Rose getauft, betonte Friede Springer, bevor sie eine Flasche mit Föhrer Sekt über den Blüten des Täuflings leerte und diesem wünschte, er möge wachsen und gedeihen und mit seinen Blüten viele Menschen erfreuen. „Sie ist wirklich wunderschön“, schwärmte Friede Springer, die selbstredend auch eine Föhr-Rose mit nach Berlin nehmen wird.
Doch nicht nur in Berlin, auch in den Inseldörfern und Wyk werden sich die Menschen an dieser Strauchrose erfreuen können, die, wovon ihr Züchter überzeugt ist, sich bestens für eine Bepflanzung auf der Insel eignet. Und so nahm jede Bürgermeisterin und jeder Bügermeister der Insel zum Abschluss der Taufe von den Trachtenmädchen eine Tasche mit jeweils einem Exemplar der Rose „Föhr“ entgegen.
Die junge Königin der Pflanzen kann sich nicht nur einer prominenten Taufpatin rühmen, vielmehr wurde ihr gestern Nachmittag auch von Norma Schulz ein eigenes Lied gewidmet. Norma Schulz und Ines Eberlein begleiteten diesen etwas feuchten Nachmittag musikalisch, wobei sie zur Freude aller Zuhörer neben deutschen auch friesische Lieder vortrugen.
von len
erstellt am 14.Jul.2014 | 08:00 Uhr
Quelle: http://www.shz.de/lokales/insel-bote/rose-auf-den-namen-foehr-getauft-id7139831.html

13. JULI 2014

Der Tag der Rosentaufe!

Bilder der Vorbereitung, des Festaktes und der Nachbereitung folgen! Hinterlassen Sie doch einen Kommentar!

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Die Taufe! Na, bei dem Wetter zeigt sich auch gleich, dass die Rose „Föhr“ dem Inselwetter standhält!

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Vor den Gästen:

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MAI I. 2014


Die Pflege- und Verjüngungsmaßnahmen haben sich gelohnt!

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Auf Föhr März 2014 II.

inselbote
Insel-Bote
Königin der Blumen – Rosen schneiden, wenn die Forsythien blühen
vom 4. April 2014
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Rosenschnitt und -pflege standen im Mittelpunkt eines dreistündigen Workshops, der erstmals im Rosengarten des Dr.-Carl-Haeberlin-Friesenmuseums stattfand.

Rosenschnitt und -pflege standen im Mittelpunkt eines dreistündigen Workshops, der erstmals im Rosengarten des Dr.-Carl-Haeberlin-Friesenmuseums stattfand. Überrascht waren die Verantwortlichen von der Vielzahl der Anmeldungen, denn Thorsten König (Mitte), Rosenzüchter und Kursleiter, konnte trotz kühler Temperaturen rund 50 Teilnehmer begrüßen. Diese wurden in drei kurzweiligen Stunden, getragen durch das humorvoll und laiengerecht aufbereitete und vorgetragene Fachwissen des Referenten, über die richtige Pflege alter und neuer Rosensorten informiert.

Nach einem Vortrag „ Rund um die Rose“ mit praktischen Schnitt- und Düngeanleitungen sowie Werkzeugkunde demonstrierte König an einer Kletterrose des Museums den richtigen Schnitt, um die Rose bestmöglich auf neues Wachstum und volle Blütenpracht vorzubereiten. Die Radikalität, mit der der Fachmann dabei vorging, ließ viele der Teilnehmer erstaunt nachfragen und es ergaben sich interessante Gespräche, durch die jeder sein Wissen erweitern konnte. Im Anschluss an diese praktische Demonstration setzten die Teilnehmer ihre mitgebrachten Handschuhe und Rosenscheren ein und nach Anleitung ihr neugewonnenes Wissen im Rosengarten um. Derart gut gerüstet und unterstützt durch eine, von Thorsten König zusammengestellte Arbeitsvorlage „Rosen – Der richtige Schnitt“ machten sich die Teilnehmer auf den Weg, ihr neugewonnenes Wissen im eigenen Garten in die Tat umzusetzen.

Autor: ib

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März 2014 I.

http://www.shz.de/lokales/insel-bote/eine-eigene-rose-fuer-die-gruene-insel-id5919586.html

Dornige Botschafterin – Eine eigene Rose für die grüne Insel

vom 5. März 2014

Aus der Redaktion des Insel-Boten

Seit 20 Jahren verbringt Thorsten König regelmäßig seinen Urlaub auf Föhr und hat sich in das Eiland verliebt. Dabei entstand die Idee, eine der Insel gewidmete Rose zu züchten.

 

Der Fachmann bei der Arbeit: Thorsten König (2.v.l.) lüftet auf dem Gelände des Friesenmuseums so manches Geheimnis über die Rosen.

Foto: len

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„Dies ist eine ganz außergewöhnlich wertvolle Sammlung.“ Thorsten König aus Herdecke steht im Catharinen-Rosengarten am Wyker Carl-Haeberlin-Friesenmuseum und ist begeistert, obwohl sich die Pflanzen zur Zeit noch nicht sehr königlich präsentieren. König gehört aber einer Familie an, die seit 80 Jahren Rosen züchtet, und kennt sich somit aus.

Mehr als 100 alte Sorten, die teilweise nicht mehr im Handel sind und selbst in vielen Rosarien nicht anzutreffen sind, hat er geortet. Doch die von der Wykerin Gundula Haack im Jahr 1998 dem Museum gestiftete Sammlung, die nach ihrer Mutter und ihrer Großmutter benannt wurde, ist etwas in die Jahre gekommen und soll nun durch entsprechende Pflegemaßnahmen wieder zu altem Glanz erweckt werden.

In Übereinkunft mit Gundula Haack und Museumsleiterin Jutta Kollbaum-Weber wurden zwei Tage lang von Mitarbeitern des Museums und mit Hilfe der Firma Grün-Bau von Gundula Haack und Thorsten König die Beete freigelegt, die Rosen beschnitten und mit Sortenschildern versehen. Als Kontrast zu den Farben der Rosenblüten sollen in den Beeten unter anderem Heiligenkraut, Taglilien, Katzenminze, Lavendel und Funkien gepflanzt werden und so ein buntes Kleinod entstehen.

„Diese tolle Sammlung muss auch für spätere Generationen erhalten bleiben. Dieser Kulturschatz verdient es, gepflegt und gefördert zu werden,“ ist der Rosenfachmann überzeugt. Deshalb will er auch von den in Wyk vorhandenen Arten mit Hilfe von Edelreißern Nachkommen gewinnen.

Gundula Haack sammelt seit vielen Jahren, aus Freude an diesen Pflanzen, Rosen aller Art und freut sich darüber, einen kompetenten Pfleger für die Vielzahl an Blumen gefunden zu haben, da sie allmählich mit dem Erhalt der Sammlung überfordert gewesen ist.

Seit 20 Jahren verbringt König regelmäßig seinen Urlaub auf Föhr und hat sich in die Insel verliebt. Dabei entstand die Idee, eine der Insel gewidmete Rose zu züchten. Eine neue Sorte entsteht aber nicht von heute auf morgen. Vielmehr dauert es nach Auskunft des Züchters zehn bis zwölf Jahre, in denen die Pflanze auch verschiedene Tests auf Resistenz und Ähnliches absolvieren muss. Nun aber ist es so weit: Die neue „Föhr“ hat alle Hindernisse erfolgreich genommen und soll im Rahmen des ersten Föhrer Rosentages, am 13. Juli, von Friede Springer getauft werden.

Für alle Liebhaber der „Blumenkönigin“ bietet Thorsten König außerdem am Sonnabend, 29. März, einen Schnittkurs an. Und weist darauf hin, dass die Teilnehmergebühren ausnahmslos für weitere Maßnahmen am Catharinen-Rosengarten bestimmt sind, und er diesen Kurs ehrenamtlich anbietet. Anmeldungen sind im Wyker Friesenmuseum unter ✆ 04681/2571 möglich.

Weiterlesen

Der Start ins neue Jahr

Nachdem das Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum die Rosen so versorgt hat, dass sie gute Überwinterungschancen haben, steht zu Beginn des neuen Jahres an, die Rosen durch einen fachmännischen Schnitt zu verjüngen.

Dies soll im Rahmen eines Schnittkurses erfolgen, dessen Erlöse dem Erhalt und der Pflege des Rosengartens zukommen sollen. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte den Veröffentlichungen des Museums und der Touristikinformation unter den am Ende der Seite aufgeführten Links.

Auch schlummert jetzt schon ein Geheimnis im Rosengarten. Näheres hierzu folgt!